Der Sabbatweg von Gernsbach

Einladung zu einem Rundgang
Herausgegeben von der Stadt Gernsbach
Autoren: Arbeitskreis Stadtgeschichte:  Regina Meier, Dr. Irene Schneid-Horn, Winfried Wolf
28 Seiten. 29 Abbildungen
Broschüre mit aufklappbarem Umschlag, mit einer Karte zum Sabbatweg und seinen Stationen
ISBN 978-3-928213-24-0
Ladenpreis 5,– Euro
Barbara Staudacher Verlag, Horb a. N.

Erhältlich bei der Stadtverwaltung Gernsbach, Kultur und Tourismus, Igelbachstraße 11, 76593 Gernsbach

oder eine Mail an broschuere @ meier-gernsbach.de senden

Es handelt sich um einen fiktiven Weg von den einzelnen Wohnhäusern der Mitbürger jüdischen Glaubens zu ihrer Synagoge. Entstanden ist diese Idee im Arbeitskreis Stadtgeschichte, der auch regelmäßig Führungen auf diesem „Sabbatweg“ anbietet. Dabei wurde immer wieder die Frage gestellt, ob man diese zusammengetragenen Mosaiksteine nachlesen könne.

So kam es zu einer Broschüre, die die Erinnerung an die einstigen Nachbarn und Freunde wach halten soll. Auf diesem Rundgang zu einzelnen Orten, an denen jüdisches Leben in Gernsbach zu Hause war, wird auf das Zusammenleben mit den jüdischen Nachbarn und Geschäftsleuten bis 1940 zurückgeblickt. Beginnend in der Judengasse machte man Halt an den einzelnen Wohnhäusern der einst ansässigen jüdischen Familien. Besonders eindringlich sind die Stationen, an denen über die Zerstörungen der Wohnungen der jüdischen Mitbürger am 10.11.1938, nach der sogenannten Reichspogromnacht, berichtet wurde. Denn auch in Gernsbach wurde nicht nur die Synagoge in der Austraße von den Nazi-Schergen in Brand gesetzt, sondern auch die Wohnungen der jüdischen Mitbewohner heimgesucht. Der Abschluss des Weges ist am Gedenkstein für die einstige Synagoge Gernsbachs in der Austraße.  

Erstmals wurde die Broschüre im Rathaus Gernsbach präsentiert. Bürgermeister Julian Christ freut sich mit Dr. Irene Schneid Horn (links) und Regina Meier über das Erscheinen.

Führungen auf dem Sabbatweg kann man über die Touristinfo Gernsbach buchen.